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Transparenz im Beteiligungsmanagement

Die Entscheidungssituationen, in denen sich Firmenlenker weltweit befinden, werden immer komplexer. Es gilt nicht nur die internen und externen Rahmenbedingungen einzuhalten, sämtliche Entscheidungsträger zu vereinen oder alle Handlungsalternativen durchzuspielen. In erster Linie ist die festgesetzte Unternehmensstrategie zu erfüllen und das für alle Unternehmen vorrangige Ziel zu erreichen, die Kapitalbasis eines Unternehmens zu sichern. Stimmt die Kapitalbasis, ist das Unternehmen gesund.

Welche Unternehmensbereich sind davon betroffen? Wo spielt das Beteiligungsmanagement eine übergeordnete Rolle? Der Artikel zum Thema Beteiligungsmanagement in der deutschsprachigen Wikipedia unter de.wikipedia.org gibt darüber Aufschluss:

"Unter Beteiligungsmanagement versteht man generell die Zusammenfassung von allen operativen und verwaltenden Aufgaben, die ein Konzern im direkten Umfeld seiner Unternehmensbeteiligungen zu erfüllen hat. Der Begriff wird oft synonym mit Beteiligungscontrolling verwendet, obwohl dies eher eine Teilaufgabe (Steuerungsaufgabe) des verwaltungsorientierten Beteiligungsmanagements ist.

Häufig ist das Beteiligungsmanagement noch nicht als zentrale Unternehmensaufgabe erkannt und so werden Teilaufgaben des Beteiligungsmanagements unkoordiniert von verschiedenen Abteilungen von Konzernen wahrgenommen. Einbezogen dabei sind regelmäßig die Konzernbuchhaltung / Rechnungswesen (wegen des Einflusses auf die Konsolidierung), die Vorstandsbereiche (wegen der Mandatenverwaltung), die juristischen Abteilungen (zur Erfüllung des Meldewesens und wegen der Abwicklung der Beteiligungsverträge) und einige mehr.

Hochspezialisierte Softwareprodukte, die insbesondere die historischen Veränderungen innerhalb des Beteiligungsgeflechtes abbilden und auswerten können, übernehmen die Aufgabe eines zentralen Informationspools für die angesprochenen Abteilungen, das Konzernmanagement und die Wirtschaftsprüfungen. Etwas weiter gehen Konzepte, die neben der bloßen Verwaltung von Anteilen und damit verbundener Aufgaben eine Berechnung von Wertbeiträgen einzelner Tochterunternehmen bieten. Dabei müssen unter anderem Gewinnabführungsverträge, gewährte Darlehen oder Kosten bei der Akquisition berücksichtigt werden.

Von besonderer Bedeutung in diesem Bereich sind Schnittstellen zu bereits vorhandenen Systemen - so ist es beispielsweise nur dann sinnvoll neben der Konzernbuchhaltung eine eigene Beteiligungsbuchhaltung aufzubauen, wenn diese automatisch miteinander abgeglichen werden kann. So muss es möglich sein, Transaktionen (Kapitalerhöhungen, Zukäufe, Verkäufe, etc.), die im Beteiligungsmanagement vorgenommen werden, per Beleg in der Buchhaltung nachzuvollziehen.

So sind zusammenfassend vier Aspekte eines modernen Beteiligungsmanagements zu nennen: Die Erfüllung von rechtlichen Pflichten, die bestmögliche Abwicklung der täglichen Arbeit durch geeignete Prozessunterstützung, die wertorientierte Steuerung des Beteiliungsportfolios, sowie die Sicherstellung eines fachlichen und historischen Gesamtkontextes für die unterschiedlichen Detailinformationen dieses umfassenden Bereiches."

Seite „Beteiligungsmanagement“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. März 2011, 09:47 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Beteiligungsmanagement&oldid=86809846 (Abgerufen: 18. Mai 2011, 12:43 UTC)

Beteiligungsmanagement mit der LCM - Gesellschaftsakte

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